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Umzug im Sommer (Tipps)

Wohnungswechsel bei warmen Wetter? Wer im Sommer umzieht, braucht vor allem eines: eine gelungene Organisation. Wie lässt sich in der Hitze erträglich umziehen? Die folgenden Tipps helfen, Umzugsprobleme zur Jahresmitte gekonnt aufs Eis zu legen.

Checkliste zum Sommer-Umzug: Das ist wichtig!

Viele Menschen planen den Wechsel der Wohnung während der sommerlichen Monate. Das betrifft insbesondere Familien mit Kindern. Innerhalb der ausgedehnten Sommerferien und mitten in der Urlaubszeit lässt es sich entspannt umziehen. Vorsicht! Wer die Planung vernachlässigt, sieht sich bald mit Schweiß, Stress und Mühen konfrontiert. Damit das nicht passiert, lohnt es sich, die folgenden Tipps zu berücksichtigen.

Tipp 1: Frisch wie Morgentau starten!

Der Sommer beinhaltet Wärme und Hitze, Sonne und Schweiß – das lässt sich kaum vermeiden. Dabei ist es für den Umzug zentral, früh in den Tag zu starten. Die Temperaturen klettern in typischen Sommermonaten spätestens ab der Mittagszeit in körperlich anstrengende Hitzegrade. Das Schleppen schwerer Möbel und Kisten kann dann zügig auslaugen.

In der Zeit zwischen 11 und 15 Uhr drohen zusätzlich Hitzschlag und andere gesundheitliche Risiken. Aus dem Grund ist die körperliche Anstrengung für diesen Zeitraum möglichst zu vermeiden. Ausgedehnte Mittagspausen helfen hierbei. Wer früh beginnt, kann zudem von der morgendlichen Kühle profitieren. Das schont sowohl die Kräfte der Umzugshelfer als auch den eigenen Kreislauf. Was bedeutet das konkret?

Kurze Wege sind eine Unterstützung, um körperliche Strapazen beim Transport zu reduzieren. Eine entspannte Parksituation ist essenziell, um zügig und mit wenig Mühe den Hausrat in die neue Bleibe zu bugsieren. Gibt es keine geeigneten Parkplätze oder ist die Sachlage vor dem Haus eher schwierig, lohnt sich die offiziell beantragte Halteverbotszone. Sie lässt sich bei der jeweiligen Behörde vorab beauftragen, sodass das Tragen der Kisten vom Auto zur Wohnung bequemer gelingt.

Tipp 2: Hilfe vom Profi früh anfragen – Vorbereitung ist alles!

Der Sommer ist beliebt, das steht fest. Das gilt ebenso für die professionellen Umzugsunternehmen. Da zahlreiche Menschen zur Jahresmitte ihr Zuhause wechseln, haben Umzugsprofis in der Zeit besonders viel zu tun. Wer da Hilfe benötigt, kontaktiert nach Möglichkeit frühzeitig das gewünschte Unternehmen, um es zu engagieren. Für private Umzugshelfer gilt dies im Übrigen ebenfalls.

Freunde, Bekannte und Verwandte urlauben häufig im Sommer. Das bedeutet jedoch nicht, dass alle am gewünschten Umzugstag tatsächlich Zeit haben, um zu unterstützen. Auch diese Helfer möchten frühzeitig planen können. Hier ist es ratsam, möglichst früh den Umzug anzukündigen und die Hilfe anzufragen.

Tipp 3: Kühlen Kopf bewahren – Wasser, Wasser, Wasser!

Das Wetter spielt im Sommer eine wesentliche Rolle, um gesund, stressfrei und kraftvoll durch den Umzugstag zu kommen. Wer kann, prüft den Wetterbericht im Vorfeld. Dann lässt sich der Umzug nach Möglichkeit zeitlich verschieben, sodass die größte Hitze umgangen wird. In jedem Fall gilt aber: Bei hochsommerlichen Temperaturen kommt es auf Flüssigkeit an. Genug zu trinken ist im Sommer und speziell bei körperlicher Anstrengung wesentlich.

Aus diesem Grund ist ein bereits funktionierender Kühlschrank im neuen Domizil ideal. Dann kühlt er die Getränke schon im Voraus, sodass die Umzugshelfer immer eine Erfrischung bekommen können. Mineralwasser oder stilles Wasser sollten hier im Fokus stehen. Bei einem Umzug bei flirrender Hitze ist Alkoholisches selbstredend ein Tabu.

Trinkbares sollte neben den jeweiligen Wohnungen ebenso im Auto bereitstehen. Durch die sommerliche Wärme, das Tragen schwerer Kartons und Möbel ist es wesentlich, den Flüssigkeitsverlust auszugleichen. Wer viel schwitzt, dehydriert schneller und verliert dadurch eine Menge Mineralien. Umzugshelfer bekommen daher idealerweise gesunde Getränke zur Verfügung gestellt.

Tipp 4: Pflanzen, Haustiere und Lebensmittel schützen

Ein Wohnungswechsel im Sommer bedeutet vor allem eines: Wärme. Damit das Essen nicht verdirbt, die Haustiere entspannt bleiben und die Pflanzen nicht eingehen, sind einige Dinge beachtenswert. Für Gewächse kommt es darauf an, sie zu gießen, sobald sie am neuen Wohnort angelangt sind.

Das Wässern vor dem Transport ist kaum zu empfehlen. Denn der Topf oder Kübel mit nasser Blumenerde wiegt mehr als einer mit trockener Erde. Zudem vermeidet dieses Vorgehen, dass feuchte Kartons und Schmutz transportiert werden müssen. Für die Lebensmittel ist eine Kühlbox unerlässlich. Die Hitze lässt vor allem das Kühlgut im Handumdrehen verderben. Ideal ist auch hier ein vorbereiteter Kühlschrank in der neuen Wohnung.

Für Hunde ist eine Betreuung für den Tag des Umzugs optimal. Bei Katzen ist eine ruhige Ecke in der alten Wohnung gut geeignet. Sie können zuletzt in die neue Behausung gebracht werden. Grundsätzlich sollten Tiere erst im Transportauto sein, wenn dieses losfährt. Lange Wartezeiten im heißen Auto sind in jedem Fall zu vermeiden! Fahrzeuge heizen sich bei hohen Temperaturen zügig auf. Dadurch können sie einen Hitzschlag und Kreislaufversagen in kurzer Zeit nach sich ziehen.

Tipp 5: Sonnenschutz verwenden!

Im Sommer tragen viele Menschen gerne möglichst wenig Stoff am Körper. Für den Transport des Hausrats sind Sandalen und Flip-Flops jedoch nicht ratsam. Turnschuhe bzw. Sportschuhe eignen sich deutlich besser für die Sicherheit, um einen Umzugstag auf den Füßen durchzustehen.

Für die übrige Kleidung gelten Stoffe aus Leinen, Baumwolle oder Viskose als empfehlenswert für höhere Temperaturen. Gleichzeitig lohnt es sich, geeignete Sonnenschutzmittel zu nutzen. Das beugt einem Sonnenbrand vor und schützt vor schädlicher Strahlung auf der Haut. Zudem hilft eine Kopfbedeckung (z. B. Sonnenhut, Basecaps oder Tücher), um die Kopfhaut vor intensiver Sonneneinstrahlung zu bewahren. Eine Sonnenbrille lohnt sich in vielen Fällen ebenfalls.

Tipp 6: Elektronik und Medikamente schützen!

Lebensmittel sind ein Umzugsgut, das Hitze weniger gut übersteht. Daneben können auch elektronische Geräte oder Kosmetika und Medikamente unter dem Einfluss von Wärme und Sonnenstrahlen Schaden nehmen. Damit dies nicht passiert, hilft es, solche empfindlichen Gegenstände angemessen zu verpacken und zu lagern. Im Idealfall sind die jeweiligen Kisten mit »hitzeempfindlich« o. Ä. beschriftet und gekennzeichnet. Sie sollten nicht an Orte platziert werden, wo die Sonne unmittelbar scheint. Zusätzlich ist es empfehlenswert, solche empfindlichen Objekte nicht zu lange in der Hitze stehenzulassen. Ein kühlerer Ort ist hierbei von Vorteil. Dort können sie zwischengelagert werden, ehe sie an ihren endgültigen Platz kommen. Dafür eignet sich bspw. ein geräumiges Badezimmer oder ein Kellerraum.

Fazit: Umziehen im Sommer – Planung ist alles!

Wer in der warmen Jahreszeit umzieht, freut sich für gewöhnlich über die entspanntere Urlaubs- und Ferienzeit. Damit der Stress am Tag des Wohnungswechsels nicht überhandnimmt und der Kopf kühl bleibt, hilft es, die beschriebenen Tipps umzusetzen. Vorbereitung und eine frühzeitige Organisation vom Umzugstag sind hierbei der sprichwörtliche Schlüssel zur neuen Wohnung.

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